
„Geisterfahrerin“ bei Frontalzusammenstoß
auf der A100 getötet – Zeugen gesucht - Dokumentation
Die Verkehrspolizei sucht Zeugen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Stadtautobahn A 100,
der heute früh (24.07.2005) ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte forderte.
Eine 45-Jährige aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark war kurz nach Mitternacht mit ihrem Pkw „Mazda 323“
auf der Stadtautobahn A 100 in Höhe der Rudolf-Wissell-Brücke in Charlottenburg auf der in Richtung Norden
führenden Fahrbahn in südlicher Richtung unterwegs. Die Frau fuhr auf der linken, für sie rechten Spur.
Etwa 300 m vor der Anschlussstelle Spandauer Damm kamen ihr vier Pkw entgegen.
Der vordere, ein „Daimler Chrysler“ eines 42-Jährigen aus Pankow, wechselte in den mittleren Fahrstreifen und
stieß dabei mit dem „VW“ eines 41-Jährigen aus Spandau zusammen, der in der mittleren Spur fuhr.
Beide Fahrer blieben unverletzt. An ihren Fahrzeugen entstand Sachschaden. Eine 28-Jährige aus Wedding,
konnte dem „Mazda“ mit ihrem „Opel Vectra“ nur noch so knapp nach rechts ausweichen,
dass ihr linker Außenspiegel beschädigt wurde. Hinter ihr fuhr ein 45-Jähriger aus Frankfurt/Main in seinem
„7er BMW“, der das entgegenkommende Fahrzeug durch die vor ihm fahrenden Pkw nicht mehr rechtzeitig sehen
konnte und frontal mit dem „Mazda“ zusammenstieß. Die 45-jährige „Mazda“-Fahrerin starb noch am Unfallort.
Der „BMW“-Fahrer und seine 34-jährige Begleiterin, kamen zur stationären
Behandlung in ein Krankenhaus.
Lebensgefahr bestand bei ihnen nicht.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die linke Spur der Autobahn in südlicher Richtung
bis 1 Uhr 40, die Autobahn in nördlicher Richtung bis 2 Uhr 40
gesperrt.
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